Listen

Ich liebe Listen. Ich führe sie  zu jeder Jahreszeit und bei jeder Gelegenheit.

Ich erstelle Einkaufslisten, die ich fast immer auf dem Küchentisch vergesse.  Ich führe eine Liste, auf der ich vermerke, was ich auf keinen Fall vergessen darf und vor dem Urlaub schreibe ich Listen, was ich mitnehmen will.

Am Anfang eines jeden Jahres erstelle ich eine Liste, was ich im neuen Jahr tun will, welche Orte ich sehen will, was ich unternehmen oder ausprobieren möchte und welche Ziele ich erreichen möchte. Ich habe wirklich für alles eine Liste: 20 Dinge, wie ich Schritt für Schritt fitter und beweglicher werden kann. 15 Ideen, wie ich mich gesünder ernähren kann, 10 Verbesserungen, wie ich meinen Haushalt endlich in den Griff kriege, und 8 Ausflüge, die ich mit meiner Enkelin machen will.

Wenn ich ein Problem habe, gehe ich an den Rechner und schreibe auf, was ich tun kann, um das Problem zu lösen. Natürlich in Form einer Liste.

Warum tue ich das?

Ich glaube,  Listen geben mir das Gefühl, mein Leben unter Kontrolle zu haben. Zu wissen, wo es lang geht. Sie nehmen mir die Angst, etwas Wichtiges zu vergessen und geben mir das Gefühl, mein Leben aktiv zu gestalten.  Listen zu schreiben, ist ein Teil Psychohygiene für mich. Mit Listen gebe ich mir eine Richtung vor. Sie ersetzen mir das Tagebuch. Mit jeder Liste kriege ich meinen Kopf ein wenig freier.

Listen sind meine liebste Macke. Aufschreiben, was mir einfällt und loslassen. Wenn eine Liste erst mal geschrieben ist, ergeht es ihr meist wie der Einkaufsliste auf dem Küchentisch. Sie ist auf meinem Rechner gespeichert und wird meist erst nach Monaten wieder gefunden. Dann staune ich über meine vielen guten Ideen. Die Geschenkelisten sind meist abgearbeitet, und das eine oder andere kann ich auch von den anderen Listen streichen, aber es bleibt wie immer genug übrig, wieder neue Listen zu erstellen.

 

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15 Gedanken zu “Listen

  1. Linsenfutter 16. November 2017 / 06:15

    Bei mir ist es ähnlich wie bei „Freiedenkerin.“ Nur würde ich keine Einkaufsliste schreiben, hätte ich mehr Unsinniges und vieles was Wichtig wäre, hätte ich vergessen.

  2. Ralf Hauser 5. November 2017 / 18:30

    Ich mache mir auch Listen. Die schreibe ich aber ziemlich schlampig. Manchmal schreibe ich mir die To Dos auch in den Kalender. Fuer eine Woche. Dann ist es egal, wenn es nicht an Tag 1 der Woche erledigt ist und bis Samstag habe ich es meist erledigt, und freue mich durchstreichen zu koennen. Das Durchstreichen ist das schoenste an Listen. Wenn ich plane zum Sport zu gehen nd es auch wirklich gemacht habe, setze ich dahinter ein Haeckchen. Ich moechte nicht verpeilt und verplant sein. Und Listen machen da den Unterschied. Nur verzichte ich auf ein System, weil meine Listen sollen wenig buchhalterisch sein.

  3. andrea 5. November 2017 / 07:47

    Wie wahr 🙂

  4. trina59 4. November 2017 / 07:25

    Erstaunlicherweise erinnere ich mich dann trotzdem an (fast) alles, aber wehe, ich habe vorher keine Liste geschrieben, dann dauert der Einkauf 3x so lange 🙂

  5. andrea 4. November 2017 / 07:02

    die zurückgebliebenen Einkaufslisten am Küchentisch kenne ich auch 🙂

  6. connysblog 2. November 2017 / 08:06

    Danke. 😊 Den wünsche ich dir auch.

  7. trina59 2. November 2017 / 07:38

    Ja, das Abhaken ist toll. Auf der Arbeit habe ich eine gelbe To-do-Liste, die ich jeden Abend erstelle und ich bin glücklich über jedes Häkchen, das ich an dem Tag machen konnte. Ist wie das Sternchen in der Schule früher 🙂 Liebe Grüße, Trina

  8. trina59 2. November 2017 / 07:34

    Danke für diesen super Kommentar. Die App werde ich gleich mal ausprobieren, hört sich ganz so an, als ob ich sie brauchen könnte. Es freut mich, dass ich nicht allein bin mit meinen „Macken“. Aufschreiben befreit, finde ich. Wünsche Dir einen tollen Tag und liebe Grüße
    Trina

  9. Ilanah 1. November 2017 / 23:45

    Kann dich gut verstehen. Ich bin auch so ein Listen-Typ.
    Wobei ich mich nicht strikt daran halte, aber so im Groben schon.

    Und ich freu mich besonders, wenn ich einen Punkt abhaken kann 🙂

  10. connysblog 1. November 2017 / 23:45

    Ich kann dich so gut verstehen, weil ich ebenfalls so einen Listen-Tick habe. Am liebsten mag ich Excel-Listen. Die brauche ich für alles mögliche. Manchmal nutze ich aber auch Mindmaps. Hauptsache, es wird irgendwo aufgeschrieben und mein Kopf muss da nicht 1000 x drüber nachdenken. Zum Einkaufen nutze ich schon seit Jahren die Lister-App im Handy. Da kann ich alles eintragen, was ich irgendwo noch besorgen muss und auch schon die entsprechenden Preise dafür eintragen. So bleibt keine Liste mehr auf dem Küchentisch liegen. 😉 Ich packe darauf sogar die Ideen für Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenke oder irgendein Zeug, was ich auf dem Wochenmarkt oder Weihnachtsmarkt oder so kaufen möchte.

    Deine Ideen für die Gesundheits-, Ausflugs- und Haushaltserleichterungs-Liste finde ich auch klasse. Darauf bin ich noch gar nicht gekommen. Bei mir fliegen die ganzen Merkzettel dafür in PC-Körben oder sonstigen Dokumenten wild herum.

    Danke! 😉

    Liebe Grüße
    Conny

  11. trina59 1. November 2017 / 13:43

    Das hört sich interessant an mit den Karteikarten. Danke für den Tipp 🙂

  12. wibstet 1. November 2017 / 12:59

    Listen geben mir die Möglichkeit nichts zu vergessen und den Kopf trotzdem frei für andere Dinge zu haben.
    Meine lange ToDo Liste habe ich allerdings zerrissen und nutze jetzt wieder meine Karteikarten. Ist flexibler für den normalen Alltag.

  13. freiedenkerin 1. November 2017 / 12:32

    Liebe Trina, wenn dir das Listen schreiben gut tut, dann solltest du dabei bleiben. Wir haben alle unsere kleinen, liebenswerten Eigenheiten – und das ist eben eine von deinen. 😉

  14. trina59 1. November 2017 / 10:26

    Vielleicht mache ich mal ein Experiment und schreibe 8 Wochen keine Liste, außer der Einkaufsliste. Obwohl, so kurz vor Weihnachten wird das schwierig … die Geschenkeliste, die To-do-Liste usw. usw. Das wäre echt eine Herausforderung 🙂 Viele Grüße aus dem Norden, Trina

  15. freiedenkerin 31. Oktober 2017 / 21:17

    Die einzige Liste, die ich erstelle, ist die für den wöchentlichen Großeinkauf. Und wenn ich danach wieder zuhause angelangt bin, darf ich jedesmal feststellen, dass ich mindestens ein Dutzend Dinge erstanden habe, die nicht auf der Liste standen. 😉

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