FITRECHNER.de – Kalorienverbrauch bei Sport, Freizeit und Beruf

FITRECHNER.de – Kalorienverbrauch bei Sport, Freizeit und Beruf.

Auf dieser Seite kann man errechnen, wie hoch der individuelle Grundumsatz ist und wie viel Kalorien wir durch unsere täglichen Aktivitäten verbrauchen.

Ich selbst bin ziemlich geschockt, wie niedrig mein Grundumsatz ist. Da ich sitzend arbeite, viel Auto fahre und nur wenig Bewegung im Alltag nehme ich schon bei ganz normaler Ernährung – also ohne Eisbecher, Frustessen und dem Glas Wein am Wochenende – meistens zu viel zu mir.

Dabei esse ich doch so gern, und Kochen gehört zu den Highlights meiner Wochenenden.    Es nagen mal wieder leise Zweifel an mir, ob Abnehmen und gesundes Leben denn wirklich die Lebensqualität erhöhen. Der Schmerz in meiner Hüfte holt mich hier schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Der Preis für das Weitermachen wie bisher wird eine rasche Verschlimmerung der Arthrose, verbunden mit Schmerzen, Unbeweglichkeit und Humpeln sein. Will ich das wirklich?

2 Stunden Bewegung am Tag

Mein Sohn ist Physiotherapeut. Meine Coxarthrose bereitet ihm Sorgen. Als wir gestern telefonierten, machte er mich darauf aufmerksam, dass 2 Stunden Bewegung am Tag notwendig sind, um eine optimale Versorgung des  Gelenkknorpels mit Nährstoffen zu erreichen. Die Bewegung muss nicht in einem Stück erfolgen, der Weg zwischen Schreibtisch und Kopierer zählt aber nicht mit.

Bewegung beugt auch Übergewicht vor bzw. hilft, dieses abzubauen. Da es mir in der Woche schwer fällt, 2 Stunden in Bewegung zu sein, will ich zumindest am Wochenende dieses Ziel verfolgen.

Gestern ist mir dies gelungen. Hund und ich sind fast zwei Stunden von der Kreisstadt nach Hause gewandert.

Mein erster Schritt zur Veränderung meiner Lebensgewohnheiten: 

  • 120 Minuten Bewegung am Wochenende
  • ein Spaziergang in der Mittagspause

Tag 1

Ich wache gegen 11 Uhr auf. Fühle mich benommen und desorientiert. Ich habe fast 12 Stunden geschlafen. Das ist mir selbst im Urlaub noch nie passiert. Wahrscheinlich bin ich erschöpfter, als ich mir selbst eingestehen mag.

In den vergangenen Wochen hatte ich viel Stress auf der Arbeit. Stress im Sinne von hoher Arbeitsdichte, was mich gewöhnlich nicht stört. Ich mag meine Arbeit und komme gut mit den Anforderungen zurecht. Was mich nervt ist das Zwischenmenschliche. Wir haben drei neue Mitarbeiter, und bei dem Arbeitsanfall bin ich nicht zu einer vernünftigen Einarbeitung gekommen. Das rächt sich jetzt durch mangelnde Einbindung der Neuen in das Team und durch Fehler, die diese aufgrund ihrer Unerfahrenheit in diesem Arbeitsumfeld gemacht haben. Als ihre Vorgesetzte bin ich verantwortlich. Aber auch meine anderen Mitarbeiter habe ich als zunehmend fordernd und unfair erlebt, je höher mein eigener Arbeitsanfall war und je seltener ich mich im Team habe blicken lassen.

Gleichzeitig gab es Probleme in der Familie, verbunden mit Anrufen, endlosen Diskussionen und Hässlichkeiten, die sich ergeben, wenn es um ein vermeintlich hohes Erbe geht. Nicht schön.

Ich bin über Wochen erst in den späten Abendstunden zu Hause gewesen und es gab kein Wochenende ohne Termine. An manchen Tagen habe ich für die Fahrt zur Arbeit fast zwei Stunden gebraucht und eben so viel Zeit auf dem Weg zurück. Baustellen in der City und auf der Autobahn, das Ende der Sommerferien und Stau, Stau, Stau…

In dieser Zeitspanne habe ich drei Kilo zugenommen.

Heute ist der erste Samstag seit langem, den ich geruhsam angehen kann. Nichts und niemand wartet auf mich. Ich trinke jetzt einen Kaffee mit fettreduzierter Milch und suche im Netz nach einem leckeren und fettarmen Rezept für Fisch.