Urlaubsende

Morgen geht es wieder los zur Arbeit. Braungebrannt, mit deutlich kleineren Augenringen, ausgeschlafen, erholt und voller Optimismus.

Die Monate vor dem Urlaub waren schwierig, hoch emotional und aufwühlend. Es gab viele Kündigungen und das Betriebsklima war destruktiv. Nie zuvor habe ich mich so ausgelaugt vom Job gefühlt wie in diesem Jahr. Ich hoffe, das liegt nicht am Alter…

Wir sind zwei Wochen mit unserem Wohnmobil von Ort zu Ort gezogen, durchs Sauerland, den Westerwald, durch das Rheinland und entlang der Mosel, waren an der Nahe und der Saar. Nach einigen Tagen waren alle Gedanken an die Arbeit verschwunden. Wie gut, dass es Urlaub gibt!

Nun wünsche ich mir, dass ich bis zum nächsten Urlaub die Herausforderungen im Job mit klarem Verstand, innerer Distanz und Tatkraft meistern werde, statt vor lauter Emotionen und Selbstzweifeln den Überblick zu verlieren.

Heute aber, am Sonntag, gebe ich mich noch einmal der Muße hin, ganz bewusst, denn um Krisen zu bewältigen ist Kraft sammeln ganz wichtig, nicht wahr?

 

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Dieses Bild symbolisiert für mich den Urlaub: einfach dahingleiten, das Farbenspiel genießen, meine eigenen Wege gehen.

 

G für Garten

Fluch oder Segen? Ich weiß es nicht. Wir haben einen großen Garten, um die 1200 qm mit einigen riesigen Bäumen.

Im Sommer ein Segen, sie spenden Schatten, im Herbst ein Fluch, die Wochenenden vergehen mit Laubharken und Kastanieneinsammeln, und glaubt mir, die Schalen sind pieksig.

Warme Sommerabende auf der Terrasse, Grillen und Vogelgezwitscher sind wunderbar. Nach der Arbeitswoche in der Stadt sind manche Wochenenden wie ein Kurzurlaub auf dem Lande.

Zum Glück arbeitet mein Lebensgefährte nicht mehr und kümmert sich so um Hecken, Rasen und das Grobe. Die Blumen sind meine Aufgabe. Viele Beete haben wir nicht, der Boden ist ziemlich sandig und die großen Bäume rauben den kleinen Pflanzen die Nährstoffe. Also habe ich viele Töpfe und Kübel, teilweise auch in der Erde vergraben, die im Sommer fast jeden Tag gegossen werden müssen.

Wie jede Pflicht, ist das manchmal lästig, genauso wie das Unkrautjäten, Rosen schneiden und Beete pflegen.

Ganz ohne Garten möchte ich nicht mehr leben, aber manchmal wünsche ich mir einfach nur einen Sitzplatz mit Grün drum herum, also ein kleines Plätzchen im Freien, das weniger Zeit einfordert.

Hier ein paar Fotos aus meinem Garten:

F für Fotografieren

Ich gucke mir gern die Fotos anderer Leute an, finde das immer wieder unterhaltsam und bin manchmal ganz baff, was für Wunderwerke hier veröffentlicht werden.

Leider bin ich, was das Fotografieren betrifft, talentfrei. Ich halte drauf und knipse los und wenn es mir auf dem Bildschirm als hübsch erscheint, bearbeite ich es ein bisschen mit dem Fotoprogramm und bin dann zufrieden.

Mir fehlt das Auge für Motive und Perspektive, das, was mir schön und besonders erscheint, wirkt auf den Fotos oft erschreckend banal.  Ganz besonders gern halte ich die Linse nahe an Blumen und Pflanzen und manchmal entstehen dabei auch erstaunliche Zufallsprodukte, wie dieses hier:

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Im Übrigen macht mir das Fotografieren viel Spaß und seit ich auf meinen Blogs Fotos verwende, gehe ich aufmerksamer durch die Gegend und achte mehr auf Details.

Ich finde es schön, mithilfe der Fotos Eindrücke zu teilen. Ich übe fleißig weiter, in der Hoffnung, dass Übung fehlendes Talent wett macht.