Urlaubsende

Morgen geht es wieder los zur Arbeit. Braungebrannt, mit deutlich kleineren Augenringen, ausgeschlafen, erholt und voller Optimismus.

Die Monate vor dem Urlaub waren schwierig, hoch emotional und aufwühlend. Es gab viele Kündigungen und das Betriebsklima war destruktiv. Nie zuvor habe ich mich so ausgelaugt vom Job gefühlt wie in diesem Jahr. Ich hoffe, das liegt nicht am Alter…

Wir sind zwei Wochen mit unserem Wohnmobil von Ort zu Ort gezogen, durchs Sauerland, den Westerwald, durch das Rheinland und entlang der Mosel, waren an der Nahe und der Saar. Nach einigen Tagen waren alle Gedanken an die Arbeit verschwunden. Wie gut, dass es Urlaub gibt!

Nun wünsche ich mir, dass ich bis zum nächsten Urlaub die Herausforderungen im Job mit klarem Verstand, innerer Distanz und Tatkraft meistern werde, statt vor lauter Emotionen und Selbstzweifeln den Überblick zu verlieren.

Heute aber, am Sonntag, gebe ich mich noch einmal der Muße hin, ganz bewusst, denn um Krisen zu bewältigen ist Kraft sammeln ganz wichtig, nicht wahr?

 

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Dieses Bild symbolisiert für mich den Urlaub: einfach dahingleiten, das Farbenspiel genießen, meine eigenen Wege gehen.

 

15 Kommentare zu „Urlaubsende“

  1. Das stimmt. Für mich begann es im letzten Jahr, da gab es vor allem Unruhe im Privaten und dieses Jahr setzen sich die Turbulenzen am Arbeitsplatz fort. Danke fürs Daumendrücken :-), liebe Grüße, Trina

  2. das hört sich stressig an – der urlaub war wohl sehr nötig. ich drücke dir die daumen, dass das nur eine ausnahme war! 2016 verlangt vielen einiges ab…

  3. Vielen Dank! Ich werde dieses Wochenende als Auszeit nutzen und mich viel bewegen. Danke, dass Du meinem Blog folgst! Liebe Grüße, Trina

  4. Man braucht einfach immer wieder mal AUSZEITEN um sich selbst zu fragen ob es wirklich gut für einen ist was man gerade so macht, im beruflichen sowie im privaten. Vielleicht schaffst du es ja jetzt öfter solche AUSZEITEN zu nehmen, nicht nur im Urlaub. Das würde ich dir wünschen. LG

  5. Ich wünsche mir auch immer wieder, dass die emotionale Distanz zum Job, die ich im Urlaub glaube erreicht zu haben, danach noch lange erhalten bleibt. Leider ist sie irgendwie ein flüchtig Ding. 😉
    Managementfehler können einem schon schwer zusetzen und den Beruf zum bloßen Job verkommen lassen.

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