Ferien und Glücksmoment Nummer 4

Seit drei Wochen komme ich weitestgehend Stau frei zur Arbeit. Die Sonne scheint schon früh am Morgen, im Büro ist es ruhig und warm, und der Abend klingt mit einem Glas Wein auf der Terrasse aus.

Obwohl ich dieses Jahr keinen Sommerurlaub habe, genieße ich die Ferien und den Sommer. Alles ist leichter, ruhiger, langsamer.

Morgen bekommen wir Besuch, am Dienstag kommen weitere Freunde zu Besuch und in der Woche darauf kommt die Familie aus Skandinavien dazu. 3 Geburtstage werden gefeiert, wir werden grillen, lange draußen sitzen und das Leben genießen. Ich freue mich darauf.

Zum Schreiben werde ich wohl wenig Zeit haben, aber wenn unsere Besucher fort sind und das Leben wieder seinen gewohnten Gang geht, dann gibt es sicherlich viel zu erzählen.

In der Zwischenzeit hoffe ich auf viele gute Gespräche mit unseren Gästen.

Ich finde es inspirierend, wenn jemand einen ganz neuen Aspekt in ein altes oder vertrautes Thema bringt, wenn ich meine Sicht der Dinge plötzlich  in Frage stellen oder bestätigt sehe. Wenn ich Inspiration finde, weil jemand von etwas berichtet, das mir neu ist oder woran ich schon lange nicht mehr gedacht habe. Wie schön, zu entdecken, dass andere ähnlich empfinden wie ich und wie überraschend, wenn sie dann ganz anders damit umgehen. Vertrautheit, Anregung und Neugier, etwas Neues näher kennen zu lernen, bei manchen Themen leidenschaftliche Gefühle, Nachdenklichkeit und neue Einsichten – gute, ehrliche Gespräche bereichern mich und geben mir ein langanhaltendes Glücksgefühl.  

Austausch und Gespräche mit anderen – deshalb ganz oben auf meiner Liste der Glücksmomente. .

Endlich Ferien!

Gestern hatte ich meinen letzten Arbeitstag in diesem Jahr. Zwei volle Wochen Urlaub liegen vor mir. Ich freue mich.

Heute morgen bin ich noch vor der ersten Tasse Kaffee mit meinem Hund in den Wald gefahren. Eine Stunde sind wir durch den Wald gelaufen, dabei hat es geschneit. Wir waren die ersten, die ihre Spuren hinterließen. Danach habe ich Schnee geschippt und jetzt sitze ich mit meinem Becher Kaffee am Fenster und fühle mich den letzten Weihnachtseinkäufen gewachsen.

Unterwegs habe ich  überlegt, was mir eigentlich gut tut. Wie ich am besten entspanne und mich glücklich und eins mit mir selbst fühle. Hier meine Favoriten:

  • lange Spaziergänge durch Feld und Wald mit dem Hund
  • Schwimmen, einfach nur Bahn rauf und runter, über mindestens 45 Minuten
  • Sauna
  • Krimis lesen, am besten Psychothrillers, dabei gemütlich in eine Decke gemummelt auf dem Sofa liegen
  • Gute Filme sehen, die mich zum Lachen bringen
  • mit meiner besten Freundin stundenlang zu quatschen
  • Fahrrad fahren
  • Yoga machen

Also genau das, was Millionen Frauen auch tun, um zu entspannen.

Warum tue ich es denn nicht öfter? Schwimmen habe ich erst bei meinem Wellness Wochenende wieder entdeckt. Davor war ich mindestens drei Jahre nicht im Schwimmbad, obwohl ich seit meiner Kindheit wirklich gern und ausdauernd schwimme.

Das Gleiche gilt für Sauna, Fahrradfahren und die langen Spaziergänge mit dem Hund. Die habe ich in den letzen Wochen nämlich auch vernachlässigt. Aber damit ist jetzt Schluss. Dieser Urlaub ist zum Energie tanken. Ich werde mir nachher mindestens drei Krimis auf meinen Kindle laden, die Gutscheine von der Videothek hervorkramen und auch morgen den Tag mit einem Waldspaziergang beginnen. Ich werde meine Yogamatte hervorkramen und jeden Tag etwas tun, das mir gut tut. Auch an den Weihnachtstagen.

Ich freue mich auf die Weihnachtstage!