Was ich Euch und mir wünsche

 

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A             Abenteuer und Annahme, Aufmerksamkeit und Aktivität

B             Beharrlichkeit

            Charme und Charisma

            Durchhaltevermögen und Durchblick in allen Lebenslagen

E             Energie

            Freude, Freundschaften und Frieden in Euch und in der Welt

G            Gelassenheit und Gesundheit an Körper, Geist und Seele

            Humor und immer ein Lächeln auf den Lippen

I              Idealismus, der Euch immer wieder motiviert, Großartiges zu tun

J              Jubeln, bzw. immer wieder einen Grund, es zu tun

K             Klugheit, Kreativität und Klarheit

L              Liebe für Euch selbst und andere und ganz viel Lebensfreude

M           Mut für die großen und kleinen Veränderungen im Leben

N            Nur Gutes, das ganze Jahr

O            Optimismus und Offenheit für alles Neue

P             Pragmatismus

Q            Quatsch, weil einfach nur albern sein manchmal richtig gut tut

            Ruhe, wenn Ihr sie braucht

            Sorgenfreiheit

T             Träume, die wahr werden, und Trost, wenn ihr ihn braucht

U            Umarmungen, ganz viele von ganz vielen lieben Menschen

            Vertrauen in das Leben und Euch selbst

W           Wertschätzung für Euch und  alles um Euch herum und Weisheit

X             X-beliebig viele schöne Erlebnisse und  interessante Gespräche

            Yin und Yang immer in Einklang

Z             Zielstrebigkeit und Zivilcourage

Ich hoffe, für uns alle öffnen sich viele neue Türen!

 

Door in Rehna
Alles Gute für 2016!!!

Ein Brief an Dich

cropped-seal_v2-04Day 8: Today, write your post as a letter. Approach it in any way you’d lik

Lieber Leser,

wer bist Du eigentlich?

Natürlich schreibe ich meine Posts in erster Linie, um meine Gedanken zu sortieren, aber wenn ich ehrlich bin, habe ich immer auch Dich im Blick. Ich möchte, dass Dir das, was ich schreibe gefällt. Du sollst nicht über Rechtschreibfehler stolpern, das wäre mir unangenehm, und ich sorge mich manchmal, dass Du merkst, wie oft mir die treffenden Worte fehlen.

Habe ich ein Bild von Dir, lieber Leser? Nein, nicht wirklich. Meine Bilder von Dir changieren, mal sehe ich Dich als strengen Psychologentyp, der stirnrunzelnd und sehr kritisch mitliest und dem ich mit meinem Post imponieren möchte, manchmal sehe ich Dich als junge, etwas unsichere Frau, der ich Mut machen möchte, oder ich stelle mir eine kluge Frau in meinem Alter vor, von der ich mir wünsche, dass sie mir klar und ganz ehrlich sagt, was sie über meinen Artikel denkt. An manchen Tagen sehe ich Klienten vor mir, denen ich das sage, was ich auf der Arbeit zurück halten muss, oder Dein Gesicht verschwimmt in einer  gesichtslosen Menge, und Du bist jeder Mensch, an dem ich im Einkaufszentrum vorbeischlendere.

Lieber Leser, ich möchte, dass Du beim Lesen meiner Posts denkst, ‚Ja, das kenne ich‘ oder ‚So habe ich das ja noch nie gesehen‘ oder – und das würde mich ganz besonders freuen – dass mein Posts Dich auf neue Gedanken bringen oder dass ich das ausspreche, was Du noch nicht in Worte fassen konntest. Vielleicht findest Du das, was ich schreibe, aber auch einfach nur banal oder Du ärgerst Dich darüber, davor fürchte ich mich ein bisschen.

Nun, egal was Du über mein Geschreibsel denkst, es würde mich nicht davon abbringen weiter zu schreiben. Denn meine Blogs sind der Ort, an denen ich meine Einsichten und Gedanken teile, so, wie ich es in Gesprächen mit guten Freunden tue.

Über Deine Kommentare freue ich mich. Manchmal drückst Du noch genauer aus, was ich eigentlich sagen wollte, manchmal bringst Du mich auf neue Ideen und manchmal, wenn ich unsicher war, ob ich nicht zu viel von mir preisgegeben habe, dann tut es mir gut, wenn Du mir von Dir erzählst.

Du, lieber Leser, bestärkst mich immer wieder in meiner Überzeugung, dass wir Menschen trotz unserer Individualität und Verschiedenartigkeit letztendlich tief im Inneren doch alle die gleichen Sehnsüchte, Ängste und Bedürfnisse haben.

Lieber Leser, ich bedanke mich heute bei Dir. Dafür, dass Du immer wieder bei mir mitliest, dafür dass  Du mich an Deinem Leben und Deinen Gedanken teilhaben lässt und dafür, dass Du immer gut zu mir warst.  Du bist der wichtigste Mensch auf meinem Blog und ich hoffe, dass wir uns noch ganz oft wiedersehen, bei mir und bei Dir.

Ich wünsche Dir einen wunderbaren 1. Advent! Deine Trina

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Ich und die anderen

Writing101 Day 5, Writing101: Today, use a quote or passage from something you’ve read to introduce your post.

„The only person I can be better than is he person I was yesterday“*

Der einzige Mensch, dem ich überlegen sein kann bzw. zu dem ich im Vergleich besser sein kann, ist der Mensch, der ich gestern war.

So in etwa kann ich dieses Spruch, den ich im ‚Pocket Sponsor‘ gefunden habe, übersetzen. Der Spruch gefällt mir, denn wie so viele Menschen ertappe ich mich selbst hin und wieder dabei, dass ich mich aufwerte, indem ich andere abwerte. Der Spruch  erinnert mich daran, dass es überheblich ist, andere Menschen zu bewerten. Jeder ist, wie er ist, und welche Geschichte ihn dorthin geführt hat, wo er grade steht, kann ich nicht beurteilen. Es steht mir schlicht und ergreifend nicht zu, andere Menschen nach meinem eigenen Wertesystem zu be- oder gar verurteilen.

Menschen zu bewerten, macht es unmöglich, mich anderen wirklich nahe zu fühlen, mich als Teil des Ganzen zu verstehen. Solange ich Menschen bewerte, sehe ich sie vor allem unter dem Aspekt, ob sie besser oder schlechte dastehen als ich, beliebter, talentierter oder erfolgreicher sind. Ich sehe die Menschen als Maßstab, an dem ich mich messe. Hier diejenigen, denen ich mich unterlegen fühle, die mich an meinem (Selbst)-wert zweifeln lassen und dort jene, denen ich mich überlegen fühle, die mir mein Gefühl von Größe zurückgeben.

Diese Haltung führt zur Einsamkeit. Ich kann mich nicht auf den anderen einlassen, wenn ich immer Angst haben muss, dass er mein Selbstwertgefühl verletzt. Ich kann höchstens danach trachten, von als „besser“ empfundenen Menschen akzeptiert zu werden und mich durch die Beziehung zu ihnen aufzuwerten. Der Preis ist jedoch hoch. Denn um von diesen „besseren“ Menschen akzeptiert zu werden, werde ich mich ihnen anpassen, versuchen, mitzuhalten, sei es materiell oder indem ich mein Verhalten, meine Einstellungen und Werte ihren anpasse. Dies geht auf Kosten meiner eigenen Persönlichkeit, denn ich lebe stets in der Angst, dass die anderen herausfinden, dass ich doch nicht so „gut“ bin wie sie. Angst ist ein schlechter Nährboden für die Entwicklung meiner Persönlichkeit.

Ich verliere meine Persönlichkeit ebenso, wenn ich mich denen zuwende, die ich als unterlegen empfinde. Mich ihnen als Helfer, Retter, Beschützer, Wegweiser zur Verfügung stelle oder mich als Richter, Spötter oder Kritiker präsentiere. Ich werte mich auf, indem ich mich überlegen fühle. Das ist gefährlich. Zum einen kann ich in eine „Helferrolle“ fallen, indem ich meinen Selbstwert davon abhängig mache, von den anderen in dieser Rolle bestätigt zu werden. Was aber, wenn sie diese Hilfe gar nicht wollen? Oder gar mit meiner Hilfe über mich hinauswachsen. Dies ist eine ständige Bedrohung meines Selbstwertgefühls, was dazu führt, dass meine Hilfe oder mein Schutz nicht ehrlich sind, sondern den anderen kleinhalten und kontrollieren wollen.

Die Rolle des Kritikers, Spötters und Richters tut mir ebenso nicht gut. Wenn ich die Fehler und Unzulänglichkeiten anderer anprangere, darf ich mir selbst keine Fehler erlauben. Ich werde rigide an meinen Werten und Einstellungen und Verhaltensmustern festhalten müssen und nehme mir so den Raum mich weiterzuentwickeln, indem ich aus Fehlern lerne und flexibel in meiner Lebensgestaltung bin.

Danach zu streben, besser dazustehen als andere, hält mich davon ab, mich selbst zu entfalten,  meine Persönlichkeit, meine Fähigkeiten und Begabungen und meine innere Haltung zu entwickeln.

Ich glaube, es gibt nur einen Weg: andere zu akzeptieren, wie sie sind, mich selbst zu akzeptieren, wie ich bin und mich auf meine eigene geistige, seelische und spirituelle Entwicklung und auf eine gesunde und positive Lebensgestaltung zu konzentrieren. Zu schauen, wie ich mich in die Gemeinschaft einbringen kann, wo meine Hilfe gebraucht wird, wo ich etwas Positives beitragen kann. Dann kann es mir gelingen, tatsächlich ein „besserer“ Mensch zu werden, als ich es vor einigen Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren war.

*Zitat aus „Pocket Sponsor, 24/7 Back to the Basics Support, The Fellowship and Shelly Marshall, Kindle Edition”