Florian und Mark

Ich kenne Florian und Mark seit ihrer frühen Kindheit. Die beiden sind sich nie begegnet und es ist sicherlich nicht fair, ihren Werdegang zu vergleichen. Aber es macht mich nachdenklich zu sehen, wie unterschiedlich sich diese beiden jungen Menschen entwickeln.

Die Ehe von Marks Eltern war schon vor seiner Geburt instabil gewesen. Es gab finanzielle Schwierigkeiten und weil das Geld nie reichte, zog die Familie immer wieder um. Als Mark in der 2. Klasse war, trennten sich die Eltern und seine Mutter verliebte sich in einen Kollegen des Vaters und zog mit den Kindern zu ihm.

Ich habe von seiner Schwester erfahren, was Mark in den vergangenen Jahren erlebt hat. Der erste Lebensgefährte der Mutter prügelte diese regelmäßig krankenhausreif. Er wurde auch bei den Kindern handgreiflich, schloss sie ein und bedrohte sie. Von Mark verlangte er absoluten Gehorsam und Bestnoten in der Schule. Nachdem es der Mutter gelungen war, sich aus dieser Beziehung zu lösen, folgten eine Reihe anderer Lebensgefährten, die sie im Internet kennen lernte. Schon vor Marks Geburt missbrauchte sie Schmerzmittel und in den folgenden Jahren begann sie, Alkohol zu missbrauchen. Meist lebten Mark und sie von Sozialhilfe. Zwischendurch zog sie immer wieder um. Weder Marks Vater noch die Großmutter wussten zeitweise, wo sich Mark und seine Schwester sich aufhielten.

Der Zustand seiner Mutter verschlechterte sich kontinuierlich, sie magerte ab und verlor ihre Zähne. Wie so viele Süchtige leugnete sie ihren Zustand und fuhr fort, ihre Seele und ihren Körper mit Medikamenten, Alkohol, Zigaretten und ebenso kranken Männern zu zerstören. Mark war derjenige, der sich darum kümmerte, die Fassade nach außen aufrecht und die Wohnung sauber zu halten.

Marks Leben änderte sich, als seine Mutter in Beugehaft kam und vier Monate im Gefängnis blieb. Er lebt nun in einer Pflegefamilie, aber er hat wieder regelmäßig Kontakt zu seinem Vater und seinen Großeltern. In den letzten 12 Monaten hat er 20 kg abgenommen und er wirkt ausgeglichen und gesund.

Mark hat nur wenig Stabilität, Geborgenheit und liebevolle Zuwendung in seinem Leben erfahren. Er hat tiefe Wunden, ist viel zu ernst für sein Alter und ganz sicher wird er auch als Erwachsener noch mit den Folgen seiner Kindheit und Jugend kämpfen müssen. Er musste sehr früh nicht nur für sich, sondern auch für seine Mutter Verantwortung zu übernehmen. Aber ich bin zuversichtlich, dass er es schafft, denn Mark hat eine große innere Stärke gezeigt.

Obwohl er im täglichen Leben nur wenig Zuwendung und Unterstützung bekommen hat, hat er  es geschafft, jeden Morgen pünktlich aufzustehen und zur Schule zu gehen. Er ist auf einem Gymnasium und besucht die 11. Klasse. Er hat gute Schulnoten und viele Interessen. Er schreibt gern, er mag Musik und singt in einem Chor und er möchte etwas Naturwissenschaftliches studieren. In all dem Chaos um sich herum ist es ihm gelungen, sich selbst zu strukturieren und eine Lebensperspektive zu finden. Mir imponiert seine Zielstrebigkeit und seine Klarheit, aber auch sein freundliches und zugewandtes Wesen.

Auch Florian hat in seinem Leben viel Wechsel und Instabilität erlebt und wuchs überwiegend ohne Vater auf. Seine Eltern trennten sich gleich nach der Geburt. Als er drei war heiratete seine Mutter und Florian bekam eine Schwester. Nur wenige Jahre nach ihrer Geburt scheiterte auch diese Ehe. Ich lernte Florians Mutter im Kindergarten kennen, als unsere Kinder Freundschaft miteinander schlossen und ich habe bis heute Kontakt zu Karin.

Karin legte viel Wert darauf, ihre Kinder früh zu Selbständigkeit zu erziehen und ihnen Raum für die Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu geben. Sie setzte jedoch auch Grenzen und machte sich viele Gedanken über Erziehung und die Entwicklung ihrer Kinder.

Besuche bei ihr waren immer ein wenig chaotisch, denn sie konnte nicht lange still sitzen, stattdessen hatte sie immer wieder Ideen, was man noch schnell unternehmen könnte. Spontanität ist ihr bis heute wichtig.

Ihre Kinder waren gut in der Schule und unauffällig. Florian wusste stets, was grade angesagt war und gehörte eher zu den „cooleren“ Jungs auf dem Schulhof. Mit 15 begann er zu kiffen, mit 16 dealte er und als 17 war, traten Männer, denen er Geld schuldete, Karins Wohnungstür ein und bedrohten sie und ihre Tochter. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie jeden Einfluss auf Florian verloren.

Um sich und ihre Tochter zu schützen, besorgte Karin mit Hilfe des Jugendamts eine Jugendwohnung für Florian. Sie hielt engen Kontakt zu ihm, aber er war von nun an selbst dafür verantwortlich, seinen Alltag zu regeln.

Seither ist es mit ihm bergab gegangen.

Er schmiss die Schule. Karin besorgte ihm einen Platz auf der Berufsschule. Er schmiss die Berufsschule. Karin setzte alle Hebel in Bewegung, um ihm eine zweite Chance zu verschaffen. Er bekam sie, aber brach die Schule wieder ab. Karin besorgte ihm über Beziehungen einen Ausbildungsplatz. Nach einigen Monaten ging er nicht mehr hin.

Inzwischen hat Florian etliche Berufsvorbereitungsjahre, Praktika, Berufsschulbesuche und 1-Euro-Jobs hinter sich. Es ist ihm nicht gelungen, irgendetwas durchzuhalten. Er ist mittlerweile 26 und lebt in einer winzigen Wohnung. Die Tage verbringt er mit Computerspielen und Bier trinken. Karin sieht es als Erfolg, wenn es ihr gelingt, ihn zu einem Spaziergang zu überreden oder ihn auf eine Familienfeier mitzunehmen.

Was ist mit Florian geschehen? War er mit der Selbstständigkeit überfordert? Fühlte er sich ausgeschlossen von der engen Beziehung, die Karin zu ihrer Tochter hat? Fehlte ihm eine konstante männliche Bezugsperson? Cannabis kann böse Auswirkungen auf die Psyche haben. Vielleicht ist Florian krank, leidet an Depressionen, die seinen Antrieb mindern und ihn die Welt als sinnlos erleben lassen.

Florian gilt jetzt als erwachsen, aber er verweigert die Teilnahme am Leben, so wie es als „normal“ gilt. Einzig das Jobcenter kann noch „Druck“ auf ihn ausüben und ihn zu Maßnahmen und Arbeitsgelegenheiten zwingen. Solange er keine Hilfe sucht, wird er keine mehr bekommen. In den Augen vieler Menschen ist er ein „Loser“, ein Langzeitarbeitsloser, der nichts auf die Reihe kriegt. Ich selbst sehe ihn noch als aufgeweckten, fröhlichen 10-jährigen, der mit dem Skateboard durch die Gegend flitzte und Grafiker werden wollte. Und ich bin genauso ratlos wie Karin und alle anderen. Florian wird selbst den Wunsch entwickeln müssen, sein Leben ändern zu wollen. Oder ist er vielleicht doch ganz zufrieden in seiner Welt?

Warum ist Mark trotz seiner schwierigen Lebensbedingungen zu einem Menschen herangewachsen, der sich Ziele setzt, Interessen entwickelt und Kontakte pflegt? Waren es die zwar kurzen, aber regelmäßigen Kontakte zu seinem Vater und den Großeltern? War es die Zuwendung seiner großen Schwester, die ihm den notwendigen Halt gab. Das Vorbild seines älteren Bruders, der früh das Elternhaus verließ und heute ein im Beruf erfolgreicher Familienvater ist? Waren es die ersten Lebensjahre, die noch relativ stabil waren? Oder war es die Schule, durch die sich ihm andere Welten erschlossen und wo er Bestätigung und Selbstwertgefühl entwickeln konnte?

Es gibt viele Untersuchungen und Theorien darüber, was einen Menschen innerlich stark macht. Dazu gehören enge emotionale Beziehungen, positive Erfahrungen mit Menschen, die dem Kind vermitteln, wie man mit Gefühlen und Konflikten umgeht und die es respektieren und annehmen sind ein wichtiger Faktor. Ein Umfeld, das sicher und stabil ist, begünstigt sicherlich auch emotionale Stabilität.

Die genetische Veranlagung spielt ebenfalls eine Rolle. Manche Menschen sind leichter verletzbar als andere und manche Menschen haben ein höheres Risiko psychisch zu erkranken, als andere.

Ob wir in ein für unsere Entwicklung förderliches Umfeld hineingeboren werden oder nicht, können wir nicht beeinflussen. Während wir heranwachsen müssen wir jedoch nach und nach lernen, die Verantwortung für uns und unser Leben selbst zu übernehmen. Mark hat dies zu früh und ohne viel Unterstützung getan, Florian hat sich diesem Schritt verweigert. Er wird weiterhin versorgt, teils durch seine Mutter und überwiegend durch staatliche Hilfen. Ich fürchte, es wird einfacher sein, Mark jetzt noch eine unbeschwerte und schöne Jugendzeit zu schenken, als Florian zum Erwachsenwerden zu führen.

Gedankenkarussell

Eigentlich sollte ich es besser wissen, schließlich treffe ich bei meiner Arbeit immer wieder Menschen, die einen „Burnout“ erlebt haben, die über ihre Grenzen gegangen sind bis sie schließlich an schweren Depressionen erkrankt sind.

Trotzdem tue ich es selbst: ich übernehme Aufgaben und Verantwortung in Momenten, wo meine Kraft und meine Zeit ohnehin schon sehr beansprucht sind. So auch in den letzten Monaten. Da „brannte“ es auf der Arbeit: kranke Kollegen, neue, noch nicht eingearbeitete Mitarbeiter, Termindruck, Verhandlungen mit Kostenträgern usw. usw.
Zeitgleich häuften sich private Einladungen und Verpflichtungen, kaum noch ein Wochenende, ohne Termine und in den wenigen freien Stunden riefen Haus, Garten und Hund nach Aufmerksamkeit. Dann mussten noch ein paar unerwartete und sehr teure Reparaturen am Haus vorgenommen werden und am Ende stand das Gedankenkarrussell.

Kennt Ihr das? Im Kopf rattern immer wieder die gleichen Gedanken: „ich muss dran denken ….“, wenn ich heute  das mache, kann ich morgen jenes tun….“, „hoffentlich kommt der rechtzeitig, damit ich das machen kann…“.

Der Kopf ist nicht mehr frei. Das Gefühl, ständig etwas Wichtiges zu vergessen wächst. Ich erstelle To-do-Listen und Ablaufpläne, die ich danach nie wieder ansehe, rufe mir immer wieder die gleichen Abläufe ins Gedächtnis. Ständig fällt mir etwas Neues ein, an das ich denken muss. Ich habe Angst, den Überblick zu verlieren, ich bin im Stress.

Das Denken verändert sich. Ich sehe nicht mehr das Positive, das, was gut funktioniert, sondern nehme nur noch die Probleme wahr. Der kleine Stau, den ich sonst locker hinnehme, wird zur Katastrophe. Ich bin in Eile, nichts geht mir schnell genug. Ich möchte alles kontrollieren, kann nicht mehr darauf vertrauen, dass sich schon alles regeln wird.

Ich beginne, an mir zu zweifeln. Bin ich etwa überfordert? Früher habe ich solche Situationen doch locker hingenommen, warum ist es diesmal so anstrengend? Ich entdecke Fehler, Tippfehler, Kleinigkeiten und frage mich, was ich in den letzten Wochen wohl alles falsch gemacht habe. Ich traue mir selbst nicht mehr über den Weg.

STOP

Es ist Zeit, inne zu halten. Eine Pause zu machen. Mich wieder auf mich selbst, meine Fähigkeiten und Stärken zu besinnen. Innere Ruhe zu finden, Balance.

Ich habe fähige Kollegen und Mitarbeiter. Ich kann vieles abgeben. Klar, ich werde die Lorbeeren dann nicht alleine ernten, aber ist das wirklich so schlimm? Und muss ich wirklich jeden Kuchen selber backen und jede Einladung annehmen?

Nein in beiden Fällen. Ich will lieber wieder zu mir selbst finden. Ich bin alt genug, um zu wissen, was ich brauche: Zeiten, in denen ich mit mir alleine bin, Zeiten, in denen es ruhig ist und ich wieder zur Besinnung komme. Dann werden die Gedanken wieder klar und positiv, dann nehme ich meine Gefühle wieder wahr und finde meine Mitte.

Schon jetzt fällt die Anspannung ein wenig von mir ab. In einer Woche habe ich Urlaub. Dann bin ich weg. Raus aus allem. 3 ganze, lange Wochen. Handy, Internet und Fernsehen werden weitestgehend verbannt, statt dessen Berge und Meer. Zeit für mich und meinen Partner, Zeit,  nichts zu tun, keine Verpflichtungen und Termine. Nichts, was besichtigt werden muss oder was man unbedingt getan haben müsste. Nur Stille.

Noch kreist das Gedankenkarussell, grade vorhin noch habe ich eine Liste geschrieben, was vorm Urlaub noch alles erledigt werden muss. Der Hund muss zum Tierarzt, der Rasen muss gemäht, die Kühltruhe abgeschaltet, die Rechnung des Handwerkers bezahlt, und ich muss dran denken, das Ladegerät für den Kindle einzupacken und ……

Ich wünsche Euch allen eine schöne Ferien- und Sommerzeit!!!

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Spuren im Alltag

Ich glaube, dass wir auf der Welt sind, um unsere Fähigkeiten zu entfalten und um sie einzubringen in die Gestaltung dieser Welt. Jeder Mensch hinterlässt  Spuren. Der eine gestaltet einen Garten, der Vorbeigehende erfreut, ein anderer schenkt ein Gefühl der Geborgenheit durch seine Gastfreundschaft und wieder ein anderer sorgt dafür, dass ich pünktlich jeden Morgen um 05.00 die Zeitung im Briefkasten habe. Der Taxifahrer ermöglicht mir, auch spät nachts noch nach Hause zu kommen und meine Zahnärztin hat grade meinen abgebrochenen Schneidezahn repariert, so dass ich wieder aus vollem Herzen lächeln mag.

Der Alltag gibt uns viele Möglichkeiten, uns in die Gestaltung der Welt einzubringen. Egal, ob wir am Arbeitsplatz sind oder zu Hause. Wir prägen die Welt durch unser Handeln, die Art, wie wir die Dinge tun.

Sicher, es gibt Menschen in verantwortungsvollen beruflichen und politischen Positionen, die mit ihrem Handeln das Leben vieler Menschen positiv oder negativ beeinflussen können. Nur wenige von uns werden je in eine solche Position kommen. Das bedeutet aber nicht, dass wir unbedeutend oder ohne Einfluss sind. Auch unsere Entscheidungen und unser Tun oder Nicht-tun haben Folgen für andere Menschen und unsere eigene kleine Lebenswelt, aber auch für das große Ganze. Letzteres betrifft vor allem unseren Umgang mit der Umwelt und die Art, wie wir politisch handeln. Hier sind wir einflussreich, wenn wir uns mit anderen zusammen tun und für das kämpfen, was uns wichtig ist. Dann werden wir mächtig und können das Handeln der Menschen in den verantwortungsvollen Positionen beeinflussen.

Im Alltäglichen hingegen sind wir uns oft nicht einmal bewusst, welche Spuren unser Handeln, die Art, wie wir die Dinge tun, in unserer Lebenswelt hinterlassen.

Wir gestalten unsere äußere Welt. Ich freue mich z. B. immer, wenn ich einen besonders phantasievoll gestalteten Vorgarten sehe oder schöne Dinge auf einer Fensterbank entdecke. Ich ärgere mich hingegen, wenn ich Hundekacke mitten auf dem Gehweg sehe und achtlos weggeschmissenen Müll. Mit der Gestaltung und damit, wie wir mit unserer  Umgebung umgehen, können wir nicht nur unsere Kreativität zum Ausdruck bringen, sondern auch unsere Wertschätzung oder Missachtung ausdrücken. Das wiederum beeinflusst, wie andere Menschen dieses Umfeld empfinden und ihrerseits darauf reagieren.

Auch im Job ist unsere Art, mit den Dingen umzugehen, wichtig. Ein gutes Betriebsklima wird nicht nur von der Geschäftspolitik, sondern vom Verhalten jedes Einzelnen geprägt. Gehe ich respektvoll und freundlich mit meinen Kollegen um oder grenze ich die blöde Ziege im Büro gegenüber bewusst aus? Koche ich auch mal Kaffee für alle, oder überlasse ich das immer der Sekretärin? Es sind die kleinen Aufmerksamkeiten, die oftmals den großen Unterschied machen. Gleiches gilt für den Umgang mit Kunden und anderen Menschen, denen wir im Job begegnen.

Natürlich  können wir nicht den ganzen Tag mit Dauerlächeln und komplett selbstlos auf andere zugehen. Aber vielleicht können wir ja hin und wieder mal unsere Aufmerksamkeit auf das Ganze richten und uns fragen, ob wir etwas dazu beitragen können, dass das Klima am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft oder wo immer wir uns aufhalten für alle ein bisschen schöner zu machen.

Es ist egal, welche Arbeit wir verrichten. Unser Job trägt zum Ganzen bei und wir hinterlassen Spuren, durch die Art, wie wir ihn verrichten.

Was wären wir ohne Menschen, die unsere Welt sauber halten, ohne Menschen, die Lebensmittel herstellen, sie in die Läden schaffen und verkaufen? Was wären wir ohne Menschen, die uns Dinge erklären und Kaputtes reparieren? Menschen, die unsere Häuser und Straßen bauen, uns behandeln, wenn wir krank sind oder forschen, damit wir unsere Umwelt bewahren können. Menschen, die unsere Urkunden und Gelder verwalten und eine Ordnung aufrechterhalten.   Jeder trägt durch seine Arbeit dazu bei, dass diese Welt, in der wir leben, funktioniert. Aber es sind das besondere Engagement, die Freude an der Entfaltung unserer Fähigkeiten, das kleine bisschen Extra an Aufmerksamkeit, manchmal auch die Weitsicht, über Dinge hinweg zu sehen, die darüber entscheiden, ob diese Spuren eine Bereicherung für alle sind.

Nicht weit von meinem Büro, hat ein Mensch Blumen an einer langen grauen Mauer an einer staubigen Großstadtstraße gepflanzt:

 Blumen an Mauer

Schönheit setzt sich durch
Schönheit setzt sich durch