Ich bin ein Gewohnheitstier.
Wider besseren Wissens nehme ich mir morgens mindestens 30 Minuten Zeit, um drei Becher Kaffee zu trinken und die Zeitung zu lesen. Wohl wissend, dass ich damit in die Hauptverkehrszeit gerate und mindestens 20 Minuten im Stau stehen werde. Infolge komme ich zu spät ins Büro und muss die Zeit abends nacharbeiten, was wiederum dazu führt, dass ich abends erst spät nach Hause komme und die Freizeit bis zum Schlafengehen knapp ist.
Ich könnte auch eine Thermoskanne mit ins Auto nehmen, frühzeitig auf der Arbeit sein, abends rechtzeitig nach Hause kommen und dann in Ruhe die Zeitung lesen. Will ich aber nicht.
Ich liebe diese frühe Stunde allein mit mir und der Zeitung. Mag es, den Tag langsam angehen zu lassen.
Aufstehen, duschen, anziehen und mich sofort ins Auto zu setzen, um zur Arbeit zu fahren, gibt mir das Gefühl, eine Maschine zu sein.
Leben fühlt sich anders an.
Nein, bevor ich mich Kaffee und Zeitung widme, walke ich 30 Minuten, egal ob im Sommer oder Winter. Ich weiß, dass ich nach meinem Arbeitstag nur noch mein Sofa will. Also tue ich gleich morgens etwas für mein Wohlbefinden und einen klaren Kopf und genieße abends die Zeit auf dem Sofa ohne schlechtes Gewissen. Körper und Geist habe ich schließlich schon frühmorgens Gutes getan.
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Ja, die Zeit morgens für mich allein ist unverzichtbar, ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn ich gleich morgens schon angequatscht werde.
Viele herzliche Morgengrüße!
Danke, liebe Martha, ich wünsche Dir ein glückliches Neues Jahr.. Liebe Grüße aus dem Norden 🙂
Geht mir auch so: Ich möchte morgens langsam in den Tag schlittern und nicht hetzen müssen. Okay, ich würde abends gehen. Aber am Morgen brauche ich Zeit für mich.
Abendgrüße 🛋️🎶🍵🍪
Ich habe mir früher vor dem Weg in die Arbeit auch immer schön Zeit gelassen, gemütlich gefrühstückt, manchmal auch einen kleinen Spaziergang im Park gemacht. Man startet so viel besser in den Tag, als wenn man sich abhetzt.
Komm gut ins neue Jahr!