O – wie Oldtimer

Trinas Welt von A – Z

Für mich sind Autos immer ein Mittel gewesen, um von A nach B zu kommen. Ich hänge nicht sonderlich an meinen Fahrzeugen und manchmal behandle ich sie auch nicht so gut, wie sie es verdienen. Ganz anders mein Mann. Er liebt Autos und ganz besonders liebt er Oldtimer. Er kennt sämtliche Automarken der 50iger bis späten 80iger Jahre, auch viele ältere, und weiß immer sofort, um welches Modell es sich handelt.

Ihm zuliebe besuche ich in den wärmeren Monaten häufig Oldtimermeetings und habe mittlerweile auch richtig Spaß daran. Ich komme an Orte, die ich sonst nicht besucht hätte, treffe andere nette Menschen und auf vielen Meetings gibt es Musik und Kaffee und Kuchen. Faszinierend auch, welche  Erinnerungen plötzlich wieder auftauchen. Ich kann höchstens vier gewesen sein, als ich in einer Isetta mitfuhr. Ich erinnere mich noch gut daran, wie die Tür vorne aufgeklappt wurde.  Und mein Cousin bekam mit 18 Jahren eine Ente geschenkt, mit der er angab, dass es kaum noch zu ertragen war. Irgendwann hatten wir auch mal einen Opel Kapitän, der so groß war, dass meine Mutter, die grade mal 1,55 m ist, sich zwei Kissen unter den Po legen musste, um über das Lenkrad zu gucken. Mein Bruder und ich fanden das Auto toll, es war riesig und wir fühlten uns großartig darin. Mein erstes Auto war ein weißer Käfer, unverwüstlich und ich kam mit ihm in jede Parklücke, was mir mit meinem jetzigen Auto, trotz Einparkhilfe nicht immer so gut gelingt.

Die Fotos sind letztes Jahr in Celle entstanden. Das war ein riesiges Meeting, die Innenstadt und der Schlosspark waren voller Menschen und Autos und da werde ich dieses Jahr bestimmt wieder hinfahren.