Jahreshoroskop Skorpion

Skorpion – Gewinner des Jahres!

Die vergangenen Jahre waren für den Skorpion nicht einfach. Immer wieder musste er Rückschläge hinnehmen, seinen Stachel zeigen und sich plötzlichen Ereignissen anpassen. Diese Zeit ist vorbei und die Sterne belohnen den Skorpion für sein Durchhaltevermögen. Ein Jahr voller  glücklicher Momente und spannender Begegnungen erwartet den Skorpion. Alles läuft wie geschmiert und die Lebensenergie des Skorpions wird mit jedem Monat wachsen. Zeit, das Leben endlich einmal unbeschwert zu genießen – was  den zum Grübeln neigenden Skorpion vor eine echte Herausforderung stellt.

Liebe:  

Nur Mut und runter vom Sofa!

Skorpione auf der Suche nach dem Partner fürs Leben sollten in diesem Jahr unbekannte Orte aufsuchen. Dafür müssen sie nicht weit reisen. Wie wäre es mit einem Besuch in der Sauna, der Teilnahme an einer Fahrraddemo oder Tanzen auf einem Schützenfest im nächsten Dorf? Raus aus dem gewohnten Trott, Neues wagen und  Ihre Borniertheit ablegen. Vergessen Sie Tinder, Parship und alle anderen Dating Apps – es ist ihre Bestimmung ihren Seelenverwandten genau dort zu treffen, wo Sie nie mit ihm gerechnet hätten.

In der Beziehung bereits vergebener Skorpione wird es wieder kribbeln, wenn sie es schaffen, eingefahrene Bahnen zu verlassen. Es muss ja nicht gleich der Swinger Club sein, aber der Besuch in einem Nachtclub, ein Wochenende in einem Schlosshotel oder die gemeinsame Erziehung eines Hundewelpen wird Sie Ihrem Partner wieder näher bringen.

Beruf:

Es geht rasant bergauf!

Dieses Jahr zeigen Sie es allen. Entweder werden Sie von der Konkurrenz abgeworben oder Sie finden das Stellenangebot, nach dem Sie schon lange gesucht haben. Sie werden mit ihrem scharfsinnigen und analytischen Verstand glänzen und endlich die Position finden, die Ihnen gebührt.

Nervende Kollegen gehen von selbst, ihr griesgrämiger Chef wird weggelobt und der Chefsessel wird endlich für Sie freigeräumt.

Selbständige können sich vor Aufträgen kaum retten und müssen sich nicht länger verbiegen, um es jedem noch so knickerigen Kunden recht zu machen.

Finanzen:

Skorpione brauchen in diesem Jahr keinen Dispo!

Fortuna hat in diesem Jahr den Skorpion zu Ihrem Favoriten erkoren. Egal, an welcher Lotterie oder welchem Gewinnspiel Sie sich beteiligen, es wird etwas für Sie abfallen. Mit dem beruflichen Erfolg steigen die Einnahmen und der Skorpion kann ganz entspannt shoppen gehen.

Gesundheit und Fitness

Der Skorpion kriegt die Kurve!

So viel Energie hatte der Skorpion noch nie. Joggen, Schwimmen, Fitnesstraining – nicht der Skorpion. Er klettert an den steilsten Wänden, beherrscht das Einrad wie kein Zweiter, tanzt übers Seil oder läuft auf den Händen. Wettbewerbe beflügeln ihn und im Team ist er der Star!

Kraftvoll und geschmeidig geht er seinen Weg – die gesundheitlichen Probleme der letzten Jahre sind vergessen. Die Beschäftigung mit all den Ernährungsratgebern und Entspannungstechniken der letzten Jahre zahlt sich endlich aus – der Skorpion genießt und bleibt in seiner Mitte.

Mitarbeiter

 

Alltagswelt von A – Z:  M für Mitarbeiter

Ich bin begeistert von meinen neuen Mitarbeiterinnen. Mitte, Ende zwanzig kommen sie gut ausgebildet von den Universitäten. Sie haben ein breites Fachwissen, sind klar, strukturiert und abgegrenzt in ihrer Arbeit. Sie verfügen über eine Selbstsicherheit, von der ich als junge Frau nur träumen konnte. Sie wissen, was sie wollen und was ihnen zusteht und sie fragen danach. Höflich, aber beharrlich. Sie sind zielstrebig. Sie wissen, was sie im Leben erreichen wollen und verfolgen ihre beruflichen Ziele konsequent.

Sie sehen gut aus und kleiden sich sachlich.  Sie zeigen weder Interesse an Gewerkschaft, noch an Betriebsrat, aber sie stehen für ihre Interessen ein. Sie kommen pünktlich und gehen pünktlich, wenn sie mehr arbeiten, fragen sie nach Ausgleich. Sie gehen weder über ihre Grenzen noch unterschreiten sie diese.

Sie sind fachlich fit. Verstehen schnell, worum es geht, arbeiten konsequent am Ziel mit, aber sie grenzen sich ab.

Sie sind professionell.

Sie legen viel Wert auf Teamarbeit. Man beobachtet sie fast nie bei einem privaten Plausch. Sie mögen Besprechungen. Sie kritisieren, zwar leise, aber eindringlich, wenn eine Konferenz länger dauert als angesagt. Sie bleiben beim Thema. Es sind die Alten, die abschweifen, vom Hundertsten ins Tausendste kommen und gern den Satz „…eigentlich müssten wir mal….“ in den Mund nehmen, um dann mit Veränderungsvorschlägen endlose pädagogische Diskussionen in Gang setzen. Die Neuen sind klar.

Keine dieser jungen Frauen wird lange bleiben. Fast alle machen eine Zusatzausbildung. Sie wollen Therapeutinnen werden und sich fachlich weiterbilden. Nicht eine, die im Vorstellungsgespräch nicht nach Fortbildung gefragt hätte.

Zwei bis drei Jahre schätze ich, dann werden sie mehr Geld verdienen wollen. Da es bei uns kaum Aufstiegsmöglichkeiten gibt, werden sie nach Abschluss ihrer Therapieausbildung in Kliniken oder Praxen wechseln. Ein neues Team wird sich bilden, und neue Hochschulabsolventen werden in unserer schlecht bezahlten Branche den Einstieg suchen.

Ja, wir zahlen schlecht. Nicht, weil wir wollen, sondern weil wir müssen. Wir haben staatliche Auftraggeber und die vergeben ihre Aufträge nach Wirtschaftlichkeit. Trotzdem werden ein hohes Maß an Kompetenz auf Seiten der Mitarbeiter und gute Ergebnisse bei der Integration unserer Klienten erwartet.

Die jungen Psychologen gewinnen bei uns Erfahrungen in der Arbeit mit psychischen Erkrankungen. Wir kommen ihnen entgegen, indem wir sie für Fortbildungen frei stellen und akzeptieren, dass fast alle nur an vier Tagen in der Woche arbeiten. Nur eine unserer jungen Mitarbeiterinnen hat ein Kind. Alle anderen sind verpartnert. Kinder sind kein Thema, zunächst einmal geht es darum, die beruflichen Ziele zu erreichen

Ich bin tief von ihnen beeindruckt. Anfangs hatte ich fast Angst vor ihnen. Fühlte mich inkompetent, nicht mehr auf dem Laufenden. Doch ihre Professionalität und Fachlichkeit stößt bei uns an Grenzen. Die Lebenswelt  ihrer oftmals viel älteren Klienten oder sozial weit von ihrem Herkunftsmilieu entfernten Menschen ist ihnen fremd. Es läuft nur selten so, wie es die Theorie verspricht.

Hier werden unsere älteren Mitarbeiter zu Übersetzern. Sie wissen, welche Werte die älteren Klienten geprägt haben. Sie verstehen,  wie schnell ein Mensch ins soziale Aus geraten kann. Sie kennen sich aus im Dschungel unserer Sozialgesetzgebung, dem Arbeitsrecht und dem Gesundheitssystem. Sie haben Lebenskrisen selbst durchlebt.

Ich bin überzeugt, dass sie alle einmal richtig gute Therapeutinnen werden. Sie beherrschen ihr Fach. Bei uns lernen sie, wie die Arbeitswelt und unsere Gesellschaft funktionieren.  Sie werden sich nicht nur in die Seele, sondern auch in das Alltagsleben ihrer Klienten einfühlen können.

Als ich heute Morgen mit meinem Hund spazieren ging,….

… die Sonne strahlte, die Vögel zwitscherten und mir gut gelaunte Menschen mit Brötchentüten entgegen kamen, ging es mir durch den Kopf, wie gut ich es eigentlich habe. 

  • seit 57 Jahren lebe ich in Frieden und kenne Krieg nur aus den Erzählungen meiner Großeltern und aus den Medien,
  • ich habe immer ein Dach über den Kopf gehabt und in einem warmen Bett geschlafen, friere nur, wenn ich mich zu dünn anziehe und kenne Hunger nur aus  Zeiten, als ich noch blödsinnige Hungerkuren machte  (z. B. die Sherry-Käse-Diät)
  • es gibt Menschen, die ich liebe, meine Söhne, ihre Freundinnen und meine bezaubernde Enkelin und meinen Partner
  • es gibt viele Menschen in meinem Leben, die ich mag und schätze, mit denen ich mich austauschen kann und die mein Leben bereichern,
  • ich durfte die Schule besuchen und die Universität abschließen und habe eine gute Bildung, die es mir erlaubt, einen Beruf auszuüben, den ich mag, und die mir hilft, mein Leben bewusst zu leben,
  • ich habe bislang alle Krisen gemeistert, egal, ob es wirtschaftliche Probleme waren, Scheidung, gesundheitliche Sorgen oder einfach nur Lebensfrust, und ich bin durch jede schwierige Zeit stärker geworden und habe daraus gelernt (hoffe ich jedenfalls :-))
  • Malen, Schreiben, im Garten arbeiten, mit dem Hund durch den Wald gehen, stricken, Zeitung lesen, mich mit Krimis gruseln, neue Rezepte ausprobieren, alte Filme gucken, Norwegisch lernen – es gibt viele Dinge, die ich gern tue, die mich interessieren und die mein Leben bereichern und ich habe die Möglichkeit, all das auch zu tun,
  • ich lebe in Freiheit, darf sagen und schreiben, was ich denke, darf reisen, wohin ich mag, kann selbst entscheiden, ob und wie viel ich arbeite, wie ich mich kleide und mit wem ich zusammen bin.

Der liebe Gott hat es gut mit mir gemeint und ich bin dankbar dafür.