Meine Vorsätze für 2013

Ich habe ich eine neue Bewegungseinheit in meinen Tagesablauf eingebaut. Nach dem Spaziergang mit dem Hund mache ich zehn Minuten leichte Gymnastikübungen oder Yogaübungen. Dehne und strecke meine Wirbelsäule in jede Richtung. Anschließend meditiere ich 5 Minuten, sitze einfach nur und konzentriere mich auf meine Mitte. Dies habe ich seit Beginn meines Urlaubs gemacht und es tut mir gut.

Diese 15 Minuten werde ich auch in den Arbeitsalltag integrieren, morgens, vor der Arbeit. Meinen Morgenkaffee werde ich künftig im Auto trinken, einen schicken Thermosbecher habe ich mir schon bestellt. 10 Minuten mehr Bewegung am Tag – über das Jahr gesehen, sind das 3.650 Minuten  oder 60 Stunden zusätzliche Bewegung und ein Stück mehr Lebensfreude.

Auch im nächsten Jahr möchte ich mit der Veränderung meiner Lebensgewohnheiten weitermachen.  Mehr Bewegung, mehr Aktivität, mehr Lebensfreude.  Darum geht es doch beim Abnehmen, nicht wahr?

Ich werde abnehmen, ohne dabei Qual, Verzicht oder Mühsal zu empfinden. Ich werde langsam, aber dauerhaft abnehmen. Ich werde wieder beweglich sein, Energie haben und aktiv werden. Essen, das mir Energie nimmt, nach dessen Verzehr ich mich unwohl fühle, aus dem Speiseplan streichen. Dafür Dinge essen, nach deren Verzehr ich mich unbeschwert und gut fühle. Mich bewegen, in meinem Tempo und nach meinem Vermögen.  Aktiv werden, wo immer es möglich ist. Lernen, Einstellungen und Verhaltensweisen, die Stress begünstigen oder mir nicht gut tun, durch eine gesündere Lebensart zu ersetzen. Ich werde Fröhlichkeit und Heiterkeit suchen und mir alles erlauben, was mich glücklich macht. Denn wer hat schon mal eine Fressattacke erlebt, während er sich glücklich und entspannt gefühlt hat?

Ich wünsche Euch allen einen glücklichen Start in das neue Jahr!

Viel Lebensfreude, tolle Erlebnisse, Gesundheit, Selbstvertrauen,  Lachen und Glück 

Was die Waage sagt

Die Waage sagt, dass mir der Urlaub gut tut.

Wie jedes Jahr gab es über Weihnachten reichlich zu essen und ich habe mich nicht ein bisschen diszipliniert. Gestern war Wiegetag, und man mag es kaum glauben, aber ich habe nicht ein Gramm zugenommen.

Woran mag das liegen? Ich habe da eine Theorie.

Bislang habe ich über Weihnachten noch nie zugenommen. Trotz Völlerei und vielen Stunden auf dem Sofa. Ich meine, die totale Entspannung, die für mich mit Weihnachten verbunden ist, ist der Grund dafür, dass ich über Weihnachten nicht zunehme.

Für die Feiertage gilt die Regel, dass nichts perfekt sein muss. Vor Weihnachten habe ich Hausputz gemacht, die Betten für die Familie hergerichtet, die Geschenke verpackt und die Einkaufszentren gemieden (Ich liebe Amazon). Heiligabend kocht mein Mann. Traditionelles norwegisches Weihnachtsessen: Schafsrippen, die gesalzen und getrocknet schon einen Tag vorher in Wasser eingelegt werden. Da duftet das ganze Haus nach und gibt mir ein wohliges Gefühl, ich komme mir vor wie in  Bullerbü.  Drei Sorten Würste, Schweinerippen, Steckrübenmus, Erbsenpüree, Sauerkraut und Kartoffeln kommen dazu. Das Ganze ist nur mit einem oder auch zwei Akquavit verdaubar, und der Rotwein darf Weihnachten auch nicht fehlen. Nachtisch geht nicht mehr. Danach gibt es Bescherung und es ist erlaubt, ein kleines Nickerchen auf dem Sofa zu halten. Davon gibt es einige nette Familienfotos, so mit halboffenen Mund, ganz entspannt. Letztes Jahr hat es mich getroffen, dieses Jahr meine Mutter.

Am ersten Weihnachtstag haben wir offenes Haus. Da gibt es ein Büffet mit kalten Speisen und ein warmes Ragout mit Fladenbrot, Kuchen und Obstsalat und ab 13.00 Uhr kann jeder essen, wie und wann er mag. An dem Tag kommen dann die Freundinnen meiner Söhne dazu, meine beste Freundin mit Tochter und mein Bruder mit Familie. Es ist laut und gemütlich und es gibt keine feste Sitzordnung.

Der 2. Weihnachtstag gehört dem Fernseher und gegen Abend sind  auch die letzten Besucher weg.

Darauf folgt eine Schlaf- und Lesephase, in der ich grade noch bin. Außerdem schlafe ich jede Nacht mindestens 8 Stunden, manchmal werden es sogar zehn und ich beginne den Tag mit einem langen Spaziergang durch den Wald. Entspannung pur. Das Haus ist sauber, es sind genügend Reste da, um in diesem Jahr keinen Supermarkt mehr betreten zu müssen und ich fühle mich wohl. Alles ist gut. Ich habe tolle Geschenke bekommen, weiche Pullover, gute Bücher, viele gute Cremes und Lotionen und sogar einen eigenen Fernseher, sodass ich ich alle meine schmalzigen Filme, über die mein Mann immer so lästert, ganz in Ruhe in meinem Zimmer gucken kann. Meine Freundin hat mir dann auch reichlich DVDs der Sparte ‚romantische Kömödien‘ geschenkt und ich genieße. Essverhalten, Abnehmen oder auch nicht spielen grade keine Rolle. Ich will einfach nur diese Auszeit genießen.

Endlich Ferien!

Gestern hatte ich meinen letzten Arbeitstag in diesem Jahr. Zwei volle Wochen Urlaub liegen vor mir. Ich freue mich.

Heute morgen bin ich noch vor der ersten Tasse Kaffee mit meinem Hund in den Wald gefahren. Eine Stunde sind wir durch den Wald gelaufen, dabei hat es geschneit. Wir waren die ersten, die ihre Spuren hinterließen. Danach habe ich Schnee geschippt und jetzt sitze ich mit meinem Becher Kaffee am Fenster und fühle mich den letzten Weihnachtseinkäufen gewachsen.

Unterwegs habe ich  überlegt, was mir eigentlich gut tut. Wie ich am besten entspanne und mich glücklich und eins mit mir selbst fühle. Hier meine Favoriten:

  • lange Spaziergänge durch Feld und Wald mit dem Hund
  • Schwimmen, einfach nur Bahn rauf und runter, über mindestens 45 Minuten
  • Sauna
  • Krimis lesen, am besten Psychothrillers, dabei gemütlich in eine Decke gemummelt auf dem Sofa liegen
  • Gute Filme sehen, die mich zum Lachen bringen
  • mit meiner besten Freundin stundenlang zu quatschen
  • Fahrrad fahren
  • Yoga machen

Also genau das, was Millionen Frauen auch tun, um zu entspannen.

Warum tue ich es denn nicht öfter? Schwimmen habe ich erst bei meinem Wellness Wochenende wieder entdeckt. Davor war ich mindestens drei Jahre nicht im Schwimmbad, obwohl ich seit meiner Kindheit wirklich gern und ausdauernd schwimme.

Das Gleiche gilt für Sauna, Fahrradfahren und die langen Spaziergänge mit dem Hund. Die habe ich in den letzen Wochen nämlich auch vernachlässigt. Aber damit ist jetzt Schluss. Dieser Urlaub ist zum Energie tanken. Ich werde mir nachher mindestens drei Krimis auf meinen Kindle laden, die Gutscheine von der Videothek hervorkramen und auch morgen den Tag mit einem Waldspaziergang beginnen. Ich werde meine Yogamatte hervorkramen und jeden Tag etwas tun, das mir gut tut. Auch an den Weihnachtstagen.

Ich freue mich auf die Weihnachtstage!